Rätsel der modernen Welt (III)

21. November 2008

Welchem, zweiffellos von der Papierindustrie inspirierten, Naturgesetz folgt eigentlich die Tatsache, dass ausgedruckte Mails immer genau so lang sind, dass der Ausdruck eine zweite Seite benötigt, auf der dann entweder nichts (” “) steht, eine kleine Seitenzahl (“2″), bestenfalls die letzte Zeile der Signatur (“Fax: …”) oder schlimmstenfalls “Der Web.de-Club mit vielen bunten Spielen und tollen Vorteilen, jetzt Mitglied werden”.

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5 Kommentare zu Rätsel der modernen Welt (III)

  1. Burkart on 21. November 2008 at 23:31

    Das ist dann wohl die Rache dafür, daß Du E-Mails überhaupt ausdruckst. Und dabei lassen sie sich doch am Computer “übersichtlich aufheben, verwalten, beantworten” :-P

  2. Robert on 30. November 2008 at 19:32

    Ja ja, die Technik, die einen oft für dumm verkauft bzw. nicht genau das macht was der Benutzer vorhat. In den meisten Fällen hift es aber nicht die vorprogrammierten “Knöpfe” der Mailprogramme zu nutzen, sondern einfach über das Druckermenü den Druckauftrag der Mail etc. vorzunehmen. Auf diesem Weg kann man überflüssige Überhangzeilen vom Druck ausschließen.

    Mit adventlichen Grüßen in die Stadt ohne Fluss aus dem dicht besiedelsten Gebiet Deutschlands

  3. PH on 1. Dezember 2008 at 10:33

    Lieber Robert,

    schön, dass Du noch lebst – auch wenn Du mir dies nur auf diese Belehrende Weise zeigen magst (dabei ging es diesmal gar nicht um Word/TeX), obwohl ich Dich doch in letzter Zeit mit herzlicher Korrespondenz nur so überschüttet habe, selbst in meiner großen Rundmail wurdest Du ja bedacht.

    Hoffe dies war nur der Anfang der Rekommunizierung!

  4. Simon on 3. Dezember 2008 at 00:33

    Du hast vollkommen recht, Philipp.
    Aber viel erstaunlicher finde ich, dass Barack Obama Präsident geworden ist, und dazu noch kein Artikel auf Deiner Seite erschien. Die heisst doch “berichtenswert”… Aber vielleict weiss jetzt auch jeder, dass eine neue Epoche angebrochen ist, Obama wird die Veränderung bringen. Und ich finde Barack Obamas rationalen Idealismus als politisches Maß und Ziel nicht nur legitim, sondern auch moralisch wie politisch anspruchsvoll. Yes we can!

  5. PH on 3. Dezember 2008 at 19:34

    Simon, ich werde das Gefühl nicht los, Du wolltest nur unbedingt diesen Kommentar loswerden und hast nicht einmal versucht, so zu tun, als ob es zum Thema wäre. ein Lob für diese Ehrlichkeit :)

    Der Begriff “berichtenswert” wird hier übrigens minoritätsorientiert interpretiert indem über eben noch nicht überall Berichtetes berichtet wird. Vielleicht sollte ich hierzu mal eine nomenklatur-zentrierte Abhandlung verfassen.

    Den Sieg Obamas hingegen habe ich hier schon vor Wochen mit messerscharfer Logik und simpelster Analyse als unzweifelhaft angekündigt: http://www.berichtenswert.de/?itemid=275

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