Stell’ Dir vor es ist Wahl und keiner will gewählt werden

16. Juli 2008

Müntefering hat sich zurückgezogen. Platzeck ist krank. Schröder macht in Öl. Beck zu provinziell, Lafontaine in der falschen Partei. Steinmeier – vielleicht, aber dafür müsste die SPD erstmal die Wahl gewinnen. Und in der CDU – nach immer neuen SPD-Querelen und neuesten Umfragen bei (gefühlt) 180% Sonntagsfragen-Zustimmung – sieht es auch nicht viel besser aus. Stoiber endlich zu alt und nach Brüssel zum Nichtstun und vor allem nicht mehr quatschen abgeschoben. Koch? Also bitte, irgendwo ist selbst in der CDU die Grenze des schlechten Geschmacks überschritten. Und jetzt will nicht einmal mehr der smarte Schönwetterlächler aus Osnabrück, dabei hat er sich doch kürzlich extra eine ansprechende Second Lady zugelegt. Fazit: Merkel bleibt Merkel. Bundestagswahlen werden solange ausgesetzt, wie es ohnehin keine ernstzunehmenden Gegenkandidaten gibt. Spart Geld und Zeit und lässt beherzter regieren. Undemokratisch ist das nicht, geeignete oder sich für solche haltende Kandidaten dürfen sich jederzeit öffentlich zu Wort melden. Aber Vorsicht: Kohl soll es ja gesundheitlich wieder besser gehen.

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