T-Einspruch (2. Akt: Spezial-Hotline)

29. Mai 2013

Was bisher geschah: 1. Akt: Service-Hotline

Am nächsten Morgen – es ist ein Samstag – ist dann tatsächlich die spezielle Gamesload-Hotline zu erreichen. Wir erinnern uns: Von der Existenz dieses Zusatzdienstes und der Möglichkeit, dort getätigte Downloads über die normale Telefonrechnung zu bezahlen hatte ich durch selbige am Abend vorher erfahren. Die Dame in diesem Teil des Callcenter-Universums der Telekom ist ausgesprochen sympathisch und zwar nicht nur wegen ihres vertraut norddeutschen Tonfalls. Und sie ist erstaunlich ehrlich, teilt sie mir doch freimütig mit, dass es in der letzten Zeit ähnliche Vorfälle gab, allerdings nur bei über Handyverträge abgerechneten Zusatzleistungen. Vielleicht sei ich aber ja einfach der erste, der sich mit entsprechenden Problemen mit Festnetzrechnungen meldet.

Es ist beruhigend, von berufener Stelle zu hören, dass ich offenbar kein Einzelfall bin und dass es auch nicht nur die ähnlich gelagerten aber nicht ganz  aktuellen Fälle von 2009 und 2012 gibt, die man ĂĽber eine Internetrecherche schnell findet. Beruhigend auch, dass die Mitarbeiterin selbst im System sieht, dass fĂĽr meinen Anschluss gar kein Gamesload-Account bestand oder besteht. Wie dann aber etwas bei diesem Service auf meine Rechnung bestellt worden sein soll? Tja, das sei in der Tat ein Rätsel. Das könne sie mir jetzt auch nicht erklären. Und dann höre ich noch einen Satz, den ich derart vage vielleicht von älteren Verwandten erwartet hätte, die Begrifflichkeiten des Internet nur aus Schlagworten in der Zeitung kennen, nicht aber von der speziellen Hotline fĂĽr Online-Zusatzdienste eines Internetproviders:  “Also da mĂĽsste ja jemand … wie heiĂźt das gleich noch … hacken … das mĂĽsste jemand gemacht haben.” Achso! Damit war ja nicht zu rechnen! Gibt es etwa böse Menschen im Internet?

Fortsetzung folgt

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